Facebook-Privatsphäre: Die Symbole

postmiticon

 

Um zu verstehen, ob man die richtigen Privatsphäre-Einstellungen vorgenommen hat, sollte man sich zunächst mit den entsprechenden Symbolen vertraut machen. Diese stehen, wie bei dem oben gezeigten Beispiel, neben dem Profilbild und in der Zeile unter dem Namen der Person oder der Seite, die den Post online gestellt hat.

Im Folgenden habe ich die Symbole und ihre Bedeutungen aufgelistet:

public

Posts mit diesem Symbol sind öffentlich. Das heißt, jeder, auch Personen ausserhalb von Facebook, oder Personen, mit denen man nicht befreundet ist, können diese Posts liken, lesen, kommentieren und teilen.

Freunde

Posts mit diesem Symbol können von allen Personen gelesen werden, mit denen man befreundet ist. Ausgenommen hiervon sind jedoch diejenigen Freunde, die auf der sogenannten „Eingeschränkt“-Liste stehen.

Freunde ohne Bekannte

Freunde ohne Bekannte: Alle außer denjenigen, die du zu der Freundesliste „Bekannte“ hinzugefügt hast, können diese Posts lesen.

friendsoffriends Posts mit diesem Symbol können auch von Freunden meiner Freunde eingesehen werden, auch wenn diese Personen nicht mit mir befreundet sind.

nurich

Nur ich: Diese Posts sind für keine andere Person außer mich selbst sichtbar.

benutzerdefiniert

Benutzerdefiniert: Hier kannst du explizit bestimmen, wer deine Posts lesen soll und kannst einzelne Freundeslisten und auch Freunde einbeziehen oder ausschliessen.

Wähle hierzu, bevor du einen Beitrag postest, in den Einstellungen „Benutzerdefiniert“ aus.

posteinstellungen

 

Dann erscheint ein Fenster, in dem du Freundeslisten und einzelne Freunde ausschließen und hinzufügen kannst. Wenn du anfängst, in einem der Felder Text einzugeben, werden deine bestehenden Freunde und Freundeslisten automatisch durchsucht.

individuelleprivatsphäre

Facebook-Anwendungen blockieren

Anstatt verzweifelte Hilferufe an seine Freunde und Bekannte auf Facebook abzusetzen, wenn einem die Flut von Anfragen zu viel wird, gibt es ein viel sicheres und einfacheres Mittel, sich den dutzenden Requests zu entziehen:

1. Auf der Facebookseite klicke man in der blauen Kopfleiste ganz rechts auf das kleine Pfeil-Icon (siehe Screenshot).

Einstellungen

 

2. In dem Kontext-Menü, welches sich dann öffnet, wählt man den Menüpunkt „Einstellungen“.

3. Danach kann man auf der linken Seite aus der Menüleiste den Eintrag „Blockieren“ auswählen. Auf der nun angezeigten Seite kann man die eingeschränkte Liste bearbeiten, Nutzer und Anwendungsanfragen, sowie Veranstaltungsanfragen blockieren. Zusätzlich kann man Apps auch vollständig blockieren, was wir in diesem Fall tun möchten.

Auf dem unten angezeigten Screenshot ist das Feld, in dem man Anwendungen vollständig blockieren kann, zu sehen.

Anwendungen blockieren

Gibt man den Namen einer Anwendung ein, so wird eine Auswahl aller vom Namen passenden Anwendungen und Spiele angezeigt. Hier wählt man dann die zu sperrende Anwendung aus, die danach in der Liste unterhalb des Eingabefeldes erscheint (Siehe gelbe Markierung auf zweitem Bild dieses Artikels).

Nach dem Blockieren der Anwendung werden keine weiteren Anfragen mehr empfangen.

 

Watchever or not Watchever? Ein paar Beobachtungen

Vor kurzem habe ich mich hinreissen lassen und ein Testabo von Watchever abgeschlossen. Der Grund dafür war schlicht und einfach, dass ich auf die Serie „The Returned“ neugierig war und es die auf Maxdome nicht gibt. Mittlerweile habe ich schon erschreckend viele, für mich äußerst interessante Serien und Filme auf Watchever gefunden und angesehen.

Da ich auch seit ein paar Jahren Maxdome-Abonnentin bin, vergleiche ich natürlich und dabei sind mir natürlich ein paar Dinge aufgefallen, die eher zugunsten Watchever ausfallen:

1. Ein Preis, alle Filme: Watchever ist übersichtlicher

Maxdome hat einen Paketpreis und hatte (so viel ich weiß so war ich bisher informiert) auch verschiedene Preismodelle. Jedenfalls geht es mir so, dass ich über mein Abo hinaus noch drei sogenannte Blockbuster-Gutscheine zur Verfügung habe, denn nicht alle Filme und Serien sind in meinem Paket enthalten. Mein Paket ist aber ein anderes als das aktuell in den Maxdome-Infos aufgeführte Paket. Dieses Paket hat für Neuabonnenten den Preisvon 7,99 Euro und ist monatlich kündbar.

Das Seltsame ist, dass ich seit 2007 Kundin bin, und meine letzte Info lautet, dass ich ein Premium-Paket für 14,99 Euro gebucht habe, dass NICHT monatlich kündbar ist sondern jetzt noch bis August 2014 weiterläuft. Wie meine Kündigungsfrist ist, muss ich erst durch umständliches Durchforsten der Webseite herausfinden  steht in den FAQ, Kündigungsfrist sind 4 Wochen. Komischerweise existiert aber nur noch das 7,99 Euro-Paket, und mein Tarif scheint verschwunden. Denn der monatlich Kündbare kann es nicht sein, da in meinen Accountdaten als Ablaufzeitpunkt August 2014 steht. Versteh das, wer will.

2. Die „Fortfahren-Funktion“ bei Watchever

Hat man bei Watchever ein Video angefangen anzusehen und surft man danach weg vom Video auf andere Videos und Listen, so wird man beim erneuten Anklicken des zuvor angesehen Videos gefragt, ob das Video von vorn gespielt oder an der zuvor erreichten Stelle weitergeispielt werden soll. Bei Maxdome gibt es diese Möglichkeit nicht. Wenn man dort ein Video verlässt, wird es beim nächsten Mal generell von vorn abgespielt.

3. Das Subjektive: Dexter, Little Britain und Community

Little Britain gibt es noch bei Maxdome, Dexter und Community dagegen nicht. Das ist jetzt mein persönliches Plus für Watchever.

 

Sicherlich muss es jeder selbst entscheiden, ich werde noch mal abwarten und weiter testen, welcher Service letzendlich bei mir das Rennen macht. Eine übersichtliche Preis- und Abogestaltung (Watchever) finde ich jedenfalls schon einmal vorteilhaft.