Facebook-Privatsphäre: Die Symbole

postmiticon

 

Um zu verstehen, ob man die richtigen Privatsphäre-Einstellungen vorgenommen hat, sollte man sich zunächst mit den entsprechenden Symbolen vertraut machen. Diese stehen, wie bei dem oben gezeigten Beispiel, neben dem Profilbild und in der Zeile unter dem Namen der Person oder der Seite, die den Post online gestellt hat.

Im Folgenden habe ich die Symbole und ihre Bedeutungen aufgelistet:

public

Posts mit diesem Symbol sind öffentlich. Das heißt, jeder, auch Personen ausserhalb von Facebook, oder Personen, mit denen man nicht befreundet ist, können diese Posts liken, lesen, kommentieren und teilen.

Freunde

Posts mit diesem Symbol können von allen Personen gelesen werden, mit denen man befreundet ist. Ausgenommen hiervon sind jedoch diejenigen Freunde, die auf der sogenannten „Eingeschränkt“-Liste stehen.

Freunde ohne Bekannte

Freunde ohne Bekannte: Alle außer denjenigen, die du zu der Freundesliste „Bekannte“ hinzugefügt hast, können diese Posts lesen.

friendsoffriends Posts mit diesem Symbol können auch von Freunden meiner Freunde eingesehen werden, auch wenn diese Personen nicht mit mir befreundet sind.

nurich

Nur ich: Diese Posts sind für keine andere Person außer mich selbst sichtbar.

benutzerdefiniert

Benutzerdefiniert: Hier kannst du explizit bestimmen, wer deine Posts lesen soll und kannst einzelne Freundeslisten und auch Freunde einbeziehen oder ausschliessen.

Wähle hierzu, bevor du einen Beitrag postest, in den Einstellungen „Benutzerdefiniert“ aus.

posteinstellungen

 

Dann erscheint ein Fenster, in dem du Freundeslisten und einzelne Freunde ausschließen und hinzufügen kannst. Wenn du anfängst, in einem der Felder Text einzugeben, werden deine bestehenden Freunde und Freundeslisten automatisch durchsucht.

individuelleprivatsphäre

Noch bis Mai blühen die Tulpen (und andere Blumen)

Was gibt es erholsameres für die stressgeplagte Seele, als sich schöne Dinge anzusehen? Wer sich in diesen Tagen in den Niederlanden befindet, sollte sich zum niederländischen Keukenhof begeben, um genau diese Chance warzunehmen. Der weitläufige Park bietet im Freien und in nach niederländischen Monarchen benannten Gewächshäusern Tulpen, Narzissen, Orchideen und andere Blumen in unendlich vielen Variationen und Farben. Man sollte Zeit mitbringen und sich in Leiden in der Touristeninformation direkt ein sogenanntes Kombiticket kaufen, welches den Eintritt in den Park sowie die Busfahrt zum Park (hin und zurück) beinhaltet.

Selbst wenn man kein Blumenkenner ist und eigentlich keine Ahnung hat, wie die meisten Pflanzen der Umgebung heißen, wird man von diesem Meer an Farben begeistert. Einige der Orchideen sehen aus wie von einem anderen Stern und neben der floralen Vielfalt gibt es im Park auch noch einige Tiere und eine Windmühle.

Bis zum 17.Mai hat der Park noch geöffnet.

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Facebook-Anwendungen blockieren

Anstatt verzweifelte Hilferufe an seine Freunde und Bekannte auf Facebook abzusetzen, wenn einem die Flut von Anfragen zu viel wird, gibt es ein viel sicheres und einfacheres Mittel, sich den dutzenden Requests zu entziehen:

1. Auf der Facebookseite klicke man in der blauen Kopfleiste ganz rechts auf das kleine Pfeil-Icon (siehe Screenshot).

Einstellungen

 

2. In dem Kontext-Menü, welches sich dann öffnet, wählt man den Menüpunkt „Einstellungen“.

3. Danach kann man auf der linken Seite aus der Menüleiste den Eintrag „Blockieren“ auswählen. Auf der nun angezeigten Seite kann man die eingeschränkte Liste bearbeiten, Nutzer und Anwendungsanfragen, sowie Veranstaltungsanfragen blockieren. Zusätzlich kann man Apps auch vollständig blockieren, was wir in diesem Fall tun möchten.

Auf dem unten angezeigten Screenshot ist das Feld, in dem man Anwendungen vollständig blockieren kann, zu sehen.

Anwendungen blockieren

Gibt man den Namen einer Anwendung ein, so wird eine Auswahl aller vom Namen passenden Anwendungen und Spiele angezeigt. Hier wählt man dann die zu sperrende Anwendung aus, die danach in der Liste unterhalb des Eingabefeldes erscheint (Siehe gelbe Markierung auf zweitem Bild dieses Artikels).

Nach dem Blockieren der Anwendung werden keine weiteren Anfragen mehr empfangen.

 

Einfach vergessen

Hunderte Male, tausende Male hat man sie eingetippt, sie ist nicht lang, man darf sie nicht auf Zettel schreiben, denn sie könnte gestohlen werden. Deshalb hat man sich die Ziffern gemerkt und so stehen sie im Gedächtnis neben dutzenden anderen Ziffern und deren Kombinationen, jederzeit abrufbar, wenn sie benötigt werden.

Doch dann passiert es: Die Hand, die die wohlbekannten alten Ziffern mit derselben, nicht nachdenkenden Routine eintippen wollte, hält inne, stockt und zögert. Noch 2 Versuche, so teilt das Display mit und der Kopf sucht und sucht und findet aber nichts als falsche Zahlen aus falschen Zeiten zu falschen Geräten. Noch 1 Versuch, sagt das Gerät und jetzt hilft nur ausschalten und warten.

Warten, bis die Zahlen wiederkommen.

Wie war das nochmal mit den Vorsätzen?

Zu Beginn eines jeden neuen Jahres möchte jeder alles besser machen als im vorherigen Jahr und alte, schlechte Gewohnheiten hinter sich lassen.

Dazu gehört dann zum Beispiel, dass man weniger essen, besser essen, jeden Morgen joggen gehen, weniger feiern und endlich mal erwachsen zu werden. Klingt doch alles erst einmal ganz positiv. In den meisten Fällen werden Lebensmittel für verboten erklärt und aus dem Haushalt verbannt und ein straffer Fitnessplan aufgestellt, den es zu befolgen gilt, denn man will es ja anders machen als im letzten Jahr.

Um es gleich einmal vorwegzunehmen: Das oben beschriebene kommt mir äußerst bekannt vor. Und es sind in der Tat klasse Pläne, genauso wie das Vorhaben, an einem Wochenende den gesamten Keller aufzuräumen oder an einem Vormittag alle Korrespondenz zu erledigen, die sich in den letzten Wochen angestaut hat und die einem ein über Wochen sorgfältig aufgebautes schlechtes Gewissen eingepflanzt hat.

Wenn man ehrlich mit sich selbst ist, läuft es dann in den ersten Wochen außergewöhnlich gut. Man läuft, man läuft vorbei an den Gummibärchen (die Betonung liegt auf „vorbei“, man ist ordentlicher, und das Fitnesstudio sieht einen in dieser Zeit häufiger als die eigene Oma.

Nach einiger Zeit allerdings fängt der eigene Körper an, dem Geist Streiche zu spielen. Man riecht plötzlich den Duft einer Pizza aus mehreren Kilometer Entfernung und sieht die Basilikumblätter förmlich vor sich, wie sie auf dem schön geschmolzenen Käse liegen, der auf den Salamischeiben liegt, die auf dem dünnen Teig kleben. Und dann ist es noch dunkel, plötzlich ist es noch viel dunkler draußen als an den anderen Tagen um 5 Uhr morgens. Und es regnet. „Komm schon“ flüstert der Geist zum Körper, „du willst doch was machen in diesem Jahr, du wolltest doch jeden Morgen 10 Kilometer vor dem kalorienarmen Frühstück laufen und endlich wieder fit werden. Jeden Tag, das haben wir doch gemeinsam beschlossen.“

Der Körper bleibt liegen und vergräbt den Kopf im Kissen. „Morgen geh ich wieder“ sagt er.

Und morgen? Morgen regnet es dann auch, sogar noch stärker als gestern, das geht auch nicht. Den Tag danach ist es zu kalt, dann ist man zu spät dran, und so weiter.

Wie schmeckt der kalorienreduzierte Frischkäse nach ein paar Wochen? Und die Möhrensticks, die man sich anstatt der üblichen Käsecracker vormittags reinzieht? Sie werden zu ungeliebten Tagbegleitern, die schliesslich irgendwo am Rande des Gefrierfachs ausgesetzt und ganz unabsichtlich vergessen werden.

Das Liegenbleiben des Körpers nach ein paar Wochen äußerst ehrgeizigem Sport, der Biss in das verbotene Lebensmittel, sie sind die vom Körper herbeigesehnte Erlösung aus dem selbstauferlegten Neujahrs-Bootcamp.

Läuft das immer so ab? Ganz klar, nein. Aber die Gefahr ist groß.

Die Gefahr, es zu übertreiben. Natürlich möchte man alles, was man zu Beginn des neuen Jahres anfasst, auch direkt richtig machen. So frisch das Jahr, so leer das Blatt. Aber von 0 auf 100, oder von 100 auf 0, je nach dem, ist schnell zu viel des Guten. Man fühlt sich überfordert, ist frustriert und fällt wieder in alte, deutlich bequemere Verhaltensmuster zurück.

Ein gesunder Mittelweg muss deshalb her. Niemand kann von einem Tag auf den anderen immer alles perfekt, am besten sofort und immer alles auf einmal schaffen. Die folgende Tabelle ersetzt überehrgeizige Äußerungen mit gemäßigteren:

Nimm diesen Satz: und ersetze ihn durch:
Ab heute jeden Tag 10 Kilometer laufen. Ab heute einmal pro Woche 5 Kilometer laufen
Süßigkeiten sind ersatzlos gestrichen. Ab heute kaufe ich nur noch 200 Gramm Lakritz anstatt des üblichen Kilobeutels.
Ich mache jeden Montag Großputz Ich versuche, jeden Tag ein bisschen Ordnung zu machen.

Diese Tabelle kann man noch beliebig weiterführen.

Gut ist, mit kleinen Dingen anzufangen, anstatt große Vorsätze zu fassen.

2013 – Ein Rückblick in Bildern

Das Jahr fing ziemlich kalt an

Mit Schnee, eisigen Temperaturen und anderen netten Beigaben.

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2013-01-31 10.57.36und ich verkaufte mein altes iPhone 3GS und legte mir ein Samsung Galaxy S3 zu.

Bis Mai wurde es nicht richtig warm. Aber dann kam:

das Fahrrad

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Online bestellt, kam es im Mai und mein Nachbar half mir freundlicherweise, die Bremsen richtig einzustellen. Ich mag es, weil es retro aussieht und trotzdem verkehrssicher ist und einen Gepäckträger hat. Beachcruiser sind zwar schön und gut, aber niemand möchte über 6 Kilometer fahren und dabei die Tasche am Lenker hängen haben (ich zumindest nicht).

Außerdem erstrahlte der Garten hinterm Haus in neuem Glanz, nachdem er durch die Sanierung des Hauses in eine braune unansehnliche Kraterlandschaft verwandelt worden war. Irgendwann wuchsen sogar wieder Blumen.

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Sommer mit Krimiautomat, CSD und Kölner Lichter

Der Krimiautomat wurde im Juni eröffnet und bietet allen, die einen Mitgliedsausweis der Kölner Stadtbibliothek haben, Tag und Nacht die Möglichkeit, Krimis auszuleihen und wieder abzugeben.

Von den Kölner Lichtern habe ich leider nicht mehr Fotos, im Dunkel kommt meine alte Digicam nicht mehr klar. Mittlerweile macht mein Handy bessere Fotos.

Auf der Gamescom im August

Das Beste an der Gamescom war die Retroecke. So viele ausgezeichnet erhaltene Geräte, neben Commodore 64 und Amiga gab es auch Flipper- und Arcadeautomaten, an denen man unter anderem auch die Simpsons spielen konnte. Ich hatte dieses Jahr zudem das Glück, eine Wildcard für den Fachbesuchertag zu haben, sodass ich nicht mit den Massen am Freitag oder Samstag quetschen und drängeln musste.

Kürbisse und Handwerken

Im Herbst sollte man mal eine Kürbissuppe kochen. Seitdem ich vor zwei Jahren mal eine Gemüsekiste abonniert habe, kenne ich ein gutes Rezept. Bis zur Suppe ist es zwar viel Arbeit, aber es lohnt sich! Außerdem habe ich eine Ikea-Moppe-Kommode modifiziert.

2013-09-21 16.25.48 2013-09-14 17.57.10und so schnell war das Jahr dann auch schon wieder vorbei.

2013-12-14 17.03.01

2013-12-25 15.10.25Ein schöner, weihnachtlicher Strauß, den ich geschenkt bekommen habe, sowie eine Sternkerze von meinem Bruder inmitten der üblichen Adventsstumpen…

Das Jahr war ereignisreich, teilweise sehr anstrengend, an einigen Stellen sehr enttäuschend, da ich wichtige gesetzte Ziele nicht erreichen konnte. Aber insgesamt war es ein gutes Jahr 2013, in dem ich viel gelernt, Lehrgeld bezahlt, gelacht und geweint habe. Also eine bunte Mischung.

Ich wünsche allen, die diesen Beitrag lesen, einen guten Rutsch in das neue Jahr, so wie ein gesundes, glückliches 2014.

Ein paar untrügliche Hinweise, dass du über 30 sein könntest

Vorab sei gesagt, dass dies ein selbstironischer Artikel mit Aspekten ist, die aus dem Leben gegriffen sind, jedoch nur aus einem Leben. Auf wen die genannten Punkte nicht oder nur teilweise zutreffen, der möge sie streichen und/oder eigene hinzufügen.

1. Die Läden, in denen du vorher shoppen warst, sind jetzt einfach nur noch laut und aus Plastik

Noch vor ein paar Jahren hast du in diesen Shops regelmäßig Jeans, T-Shirts mit Fratzen drauf und sogar Sonnenbrillen gekauft. Jetzt blenden dich beim Reinkommen schon die Deckenleuchten, als seien es Stadion-Flutscheinwerfer, es riecht seltsam synthetisch wie schmelzendes Plastik und die Klamotten würdest du höchstens noch auf einer Karnevalsparty tragen. Dazu dröhnt Musik aus scheinbar tausend Lautsprechern. Umdrehen. Flüchten. Sofort.

2. Du betrachtest das Gehabe junger Menschen mit Faszination von außen

Unsinnswörter, scharfe Neologismen und sogar eigentlich veraltete Wörter werden gnadenlos in die Atmosphäre geschleudert. Unerwünschtes ist „voll unnötig“, Selbstbehauptung heisst jetzt „Like a boss“, „YOLO“ ist das neue Carpe diem. Und was bitte ist ein „Babo“? Du fühlst dich wie ein Wissenschaftler, der fremde Lebewesen beobachtet? Herzlichen Glückwunsch, du wirst alt! (In your face!)

3. Du musst bewusst im Web nachsehen, was gerade aktuell ist

Frag den jungen Radiosender, der hat eine Playlist. Das ging doch alles irgendwann mal automatisch, oder? Wahrscheinlich deshalb, weil es Zeiten gab, in denen man das Radio hören musste, weil die Webseite des Senders entweder nicht vorhanden, halbkaputt oder für Internet Explorer 5 optimiert war, und man im Elektronikmarkt seine Platten und CDs probehören ging. Hach!

4. Deine Füße verweigern 19 Euro-Sneakers

Was war das toll: Schuhe für 19 Euro in tollen Farben, die nur eine Saison halten, denn in der nächsten gab es wieder neue. Und heute? Steigt dir beim Anziehen der Schuhe schon wieder so ein Plastikgeruch in die Nase und die Sohle ist so dünn wie eine Toastscheibe. Schon die ersten Schritte fühlen sich an, als würdest du auf den bloßen Knochen von Plattfüßen laufen. Ab jetzt werden ein paar Euro mehr in den Frieden der Füße investiert.

5. Netscape Navigator, Cyberspace, Nokia 3330

Letzteres das nette Handy, das seinerzeit alle hatten, mit dem man Klingeltöne programmieren und Snake spielen konnte. Snake! Alles klar?